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Über die Homöopathie

Man könnte die Homöopathie als "Wissenschaft der Symptome" beschreiben. In Europa entstanden, mittlerweile aber fast auf der ganzen Welt erfolgreich angewandt. Zur Arzeneimittelwahl führen in erster Linie die vom Patienten subjektiv geäußerten Beschwerden. Sie ist bei einer Vielzahl von akuten und chronischen Erkrankungen anwendbar. Eine sehr wirkungsvolle Alternative oder auch Begleitung schulmedizinischer Behandlungen.

Wie wirkt die Homöopathie?

Der Patient wird mit homöopatischen (sehr feine, aber sehr energetisch wirksame Arzeneien) Einzelmitteln behandelt, die am gesunden Menschen geprüft wurden ( daher auch der Name Homöopathie, was heißt- ähnlich leiden, da die Mittelprüfer die Substanz solange einnehmen, bis sie Symptome entwickeln, also krank werden. ) Das Mittel, welches im gesunden Menschen bestimmte Symtome hervorruft, wird diese Symptome im Kranken heilen. Heilung bedeutet nach jahrhundertelanger Erfahrung der Homöopathen das Verschwinden der Symptome in umgekehrter Reihenfolge ihres Erscheinens bzw. von Innen nach Außen, die Funktion der lebenswichtigen Organe bessert sich zuerst, zum Schluß Symptome an der Peripherie z.B. Hautsymptome. Die Symptomensuche erstreckt sich auf Körper, Geist und Seele. Deshalb bezieht der Therapeut nicht nur körperliche Beschwerden zur Arzeneimittelwahl heran, sondern auch Besonderheiten des Patienten, dessen seelische Situation und geistige Verfassung mit ein. Durch die Homöopathie können die Abwehrkräfte und die Ordnungsmechanismen des Menschen gestärkt und ins Gleichgewicht gebracht werden. So können akute und chronische Erkrankungen erfolgreich behandelt werden. Besonders bei den häufigen Krankheiten unserer Zeit- Allergien, Rheuma, Migräne, Hauterkrankungen, hormonelle Störungen-, kann sie hochwirksam sein.

Die Anamnese (die Erfassung der Symptome)

Die Homöopathie hat den Anspruch eine ganzheitliche Therapie zu sein. Das bedeutet, daß Symptome aus allen Erfahrungsbereichen des Patienten zu einer Verschreibung führen. Der Behandler versucht sich ein möglichst genaues Bild des Menschen und seiner Beschwerden zu machen. Dabei ist die Mitarbeit des Patienten sehr wichtig. Alle diese Informationen fließen ein in die Auswahl des passenden Arzeneimittels und der angemessenen Dosis. Dieses Medikament nimmt der Kranke in verordneter Weise ein. Der weitere Verlauf kann sehr unterschiedlich sein und wird auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt. Die Erstanamnese kann 1- 2 Stunden dauern. Das Folgegespräch vereinbart man meist 4- 6 wochen nach dem ersten Termin.

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